Sommerreifen sind auf die klimatischen Bedingungen in Mitteleuropa von Mai bis Oktober abgestimmt. Sie haben eine spezielle Laufflächenmischung sowie eine für den Sommerbetrieb und Nässe ausgelegte Profilgestaltung. Das garantiert eine gute Wasserableitung und ausgezeichnete Haftung. Die Lauffläche von Sommerreifen gewährleistet auch bei höheren Fahrbahntemperaturen ein optimales Trocken- und Nasshandling. Dagegen verlieren Sommerpneus bei winterlichen Temperaturen gegenüber Winterreifen erheblich an Leistungsfähigkeit, da sie aus einer hitzeresistenten Gummimischung bestehen, die bei Kälte hart, spröde und unelastisch wird. Die für die Bodenhaftung so wichtige Verzahnung zwischen Reifen und Straße – also der Grip – nimmt ab. Weniger Grip führt zu längeren Bremswegen auf nasser und trockener Fahrbahn – mit entsprechenden Einbußen bei der Sicherheit
der Autofahrer.
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