Der korrekte Luftdruck hat für die Laufleistung und Lebensdauer von Reifen sowie für die Fahrsicherheit (Kurvenhaftung, Dauerfestigkeit, Bremsweg usw.) entscheidende Bedeutung. Falscher Luftdruck erhöht den Verschleiß, erhöht den Kraftstoffverbrauch und beeinflusst das Fahrverhalten negativ. Bei einem Reifen mit zu niedrigem Luftdruck entstehen durch die verstärkte Walkarbeit Temperaturen von bis zu 150°C. Es kommt speziell im Schulterbereich zu part ieller Materialüberhitzung, wodurch sich Teile der Lauffläche ablösen können. Zudem erhöht sich bei Minderdruck der Rollwiderstand und damit auch der Kraftstoffverbrauch. Bei zu hohem Luftdruck leiden Stoßdämpfer und Komfort, die Bodenhaftung verschlechtert sich und zudem nutzen sich die Reifen meist schneller und ungleichmäßig ab. Der Luftdruck des Reifens sollte deshalb regelmäßig, mindestens alle 4 Wochen und vor längeren Fahrten, überprüft werden. Dies gilt auch für das Reserverad. Dieses sollte mit 0,5 bar mehr befüllt werden. Der Luftdruck soll grundsätzlich am kalten Reifen geprüft werden, da sich die Luft während der Fahrt zunehmend erwärmt und damit Luftdruck steigt.
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