Verschiedene Faktoren können den Reifenalterungsprozess beeinflussen:
Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Wärme und Kälte etc. Durch Alterung
verändern sich die Elastizität und die Haftfähigkeit von
Gummimischungen. Das gilt auch für nicht oder nur wenig benutzte
Reifen. Um einen Leistungsabfall zu verhindern, werden für Reifen
besonders widerstandsfähige Mischungstypen verwendet und darüber hinaus
Alterungsschutzmittel eingebracht. Damit werden Reifen so ausgelegt,
dass bei sachgerechter Nutzung innerhalb der üblichen Nutzungsdauer die
Verschleißgrenze (gesetzlich zulässige Mindestprofiltiefe von 1,6 mm)
weit vor der Altersgrenze erreicht ist. Es wird empfohlen, dass alle
Reifen, die älter als zehn Jahre sind, durch jüngere ersetzt werden.
Das Alter eines Reifens lässt sich mittels der DOT-Nummer ermitteln.
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