Breitreifen sind auch im Winter eine gute Wahl
Breitreifen zeigen ihre Vorteile auch auf winterlichen Straßen
Denn auch im Winter spielen breitere Reifen die komplette
Palette ihrer Vorteile aus. Durch die größere Aufstandsfläche und die
flachere Reifenseitenwand bieten sie mehr Fahrstabilität, weil alle
Kräfte, die auf den Reifen wirken, besser übertragen werden können. So
etwa bei den Seitenführungskräften: Die höhere Lenkpräzision und das
bessere Feedback von der Straße zum Lenkrad werden Autofahrer im Winter
sogar ganz besonders zu schätzen wissen. Auch bei Traktion und
Bremsverhalten ermöglicht die beim Breitreifen grundsätzlich größere
Reifenaufstandsfläche bei allen Wetterverhältnissen bessere Werte.
Außer bei Tiefschnee und bei der Verwendung von Schneeketten haben die
Breitreifen damit alle Vorteile auf ihrer Seite - ganz wie die Kollegen
im Sommer.
Geschwindigkeitsindex bis „W"
Dass Winterreifen auch in breiteren Dimensionen längst zum
Normalfall der Reifenproduktion geworden sind, liegt natürlich auch
daran, dass Erstausrüster und Tuningfachbetriebe seit Jahren eine
steigendende Nachfrage in diesem Marktsegment verzeichnen. Längst
reagieren auch Alufelgen nicht mehr so empfindlich auf den Einsatz von
Streusalz, so dass die Räder-Reifen-Kombination auch optisch ganz wie
im Sommer gefahren werden kann. Auch der Geschwindigkeitsindex bei
Winterreifen der neuesten Generation hat nichts mehr mit dem
160-km/h-Limit früherer Zeiten gemeinsam. Indizes von „H" (bis 210
km/h), „V" (bis 240 km/h) und sogar „W" (bis 270 km/h) sind heute bei
Premiumreifenherstellern der Standard, so dass einer sportlichen
Fahrweise bei entsprechenden Straßenverhältnissen auch im Winter nichts
entgegensteht.
Hanau, im Oktober 2009



